Heckbeladung: Ablauf, Rampe und Aufbauten
Heckbeladung beim Lkw: Ablauf an der Rampe, Ladebrücke und Ladebordwand, geeignete Aufbauten sowie Unterschiede zur Seiten- und Dachbeladung.
Heckbeladung beim Lkw: Ablauf an der Rampe, Ladebrücke und Ladebordwand, geeignete Aufbauten sowie Unterschiede zur Seiten- und Dachbeladung.
Heckbeladung ist das Be- und Entladen eines Lkw, Anhängers oder Containers über die Rückseite des Laderaums. Sie wird an Laderampen und bei geschlossenen Aufbauten wie Koffer, Kühlkoffer und Container eingesetzt. Die Ware wird von der Stirnwand nach hinten geladen und in umgekehrter Reihenfolge entladen.
Heckbeladung ist das Be- und Entladen eines Lkw, Anhängers, Aufliegers oder Containers über die Rückseite des Laderaums, etwa durch Hecktüren oder eine Heckklappe. An Laderampen von Lagern, Umschlaghallen und Verteilzentren wird über das Heck be- und entladen. Im Transportauftrag kann sie als Vorgabe erscheinen, etwa „Heckentladung“ oder „Rampe vorhanden“.
Abzugrenzen sind zwei weitere Ladearten:
Ladeflächen sind je nach Fahrzeug unterschiedlich hoch, ein Volumenauflieger liegt zum Beispiel niedriger als ein Standardauflieger, ein Transporter noch tiefer. Ladebrücken gleichen das aus, solange die Neigung nicht zu steil wird; die DGUV Information 208-001 nennt als Grenze 12,5 Prozent. Größere Unterschiede gleicht eine höhenverstellbare Anpassrampe aus. Die Planung der Tore und Zeitfenster gehört zum Dock Management.
Fehlt eine Rampe, etwa bei Filialen, Baustellen oder Privatkunden, braucht das Fahrzeug eine Ladebordwand. Die Hebebühne am Heck hebt Paletten vom Boden auf Ladeflächenhöhe, ein Hubwagen bringt sie in den Laderaum. Alternativ werden mobile Verladerampen eingesetzt. Ob eine Ladebordwand nötig ist, muss vor der Fahrzeugwahl bekannt sein, sonst steht der Fahrer vor einer Ladestelle, an der er nicht entladen kann.
Bei Touren mit mehreren Entladestellen bestimmt die Heckbeladung die Ladereihenfolge: Die Sendung für den letzten Empfänger kommt zuerst in den Laderaum. Die Tourenplanung gibt deshalb die Reihenfolge vor, und die Ladeliste wird in umgekehrter Folge abgearbeitet. Hinweise wie „nur Heckentladung“, „keine Rampe“ oder „Ladebordwand erforderlich“ können im Freitext von Kundenaufträgen stehen. Bei der Auftragserfassung müssen sie in die richtigen Felder des TMS übernommen werden, damit die Disposition das passende Fahrzeug einsetzt. GM-DocuStream liest Aufträge aus E-Mails, PDF-Anhängen und Excel-Listen und übergibt sie nach Prüfung durch den Disponenten an das TMS.
Bei der Heckbeladung wird über die Rückseite geladen, etwa an einer Rampe. Bei der Seitenbeladung wird die Seitenwand geöffnet und der Stapler lädt vom Boden aus. Seitenbeladung erlaubt den Zugriff auf jede Palette, Heckbeladung passt besser zu Lagern mit Rampen.
Der Empfänger kann nur über das Heck entladen, etwa an einer Rampe. Die Spedition muss daher ein Fahrzeug mit Hecktüren einsetzen, das an die Rampe passt. Ein reiner Seitenlader oder ein Fahrzeug ohne Hecköffnung ist dann ungeeignet.
Nach der DGUV Information 208-001 darf die Neigung einer angelegten Ladebrücke 12,5 Prozent oder 7 Grad nicht überschreiten. Übergänge zur Rampe und zum Fahrzeug dürfen keine Absätze oder hochstehenden Kanten haben.
Das hängt vom Aufbau ab. Es gibt Kühlkoffer mit zusätzlicher Seitentür, etwa für die Verteilung an mehrere Filialen. Jede Öffnung des Laderaums lässt Wärme herein, deshalb ist die Beladung an einer abgedichteten Rampe für Kühlgut von Vorteil.