Das Gurtmaß ist eine standardisierte Maßeinheit, die von fast allen Paketdiensten (KEP-Dienste) weltweit genutzt wird, um die zulässige Höchstgröße eines Versandstücks zu bestimmen. Es dient dazu, sicherzustellen, dass Pakete in die automatisierten Sortieranlagen und Transportfahrzeuge passen. In der Logistikkette des Jahres 2026 ist die korrekte Angabe des Gurtmaßes entscheidend für die Preisberechnung und die Vermeidung von Sperrgut-Zuschlägen.
Die Ermittlung des Gurtmaßes folgt einer einfachen Logik, die die drei Dimensionen eines Pakets (Länge, Breite und Höhe) berücksichtigt.
Die Formel lautet:
$Gurtmaß = 1 \times längste Seite + 2 \times Breite + 2 \times Höhe$
In der Praxis gehen Sie bei der Transportplanung wie folgt vor:
[Image: An illustration of a rectangular box with arrows showing Length, Width, and Height, with a visual representation of a measuring tape wrapping around the "belt" (Width and Height) of the package.]
Für das Supply Chain Management und den E-Commerce-Versand hat das Gurtmaß direkte Auswirkungen auf die Effizienz und die Kosten:
Obwohl die Berechnungsformel einheitlich ist, unterscheiden sich die maximal zulässigen Werte je nach Anbieter:
[Image: A comparison chart of different parcel services showing their respective maximum girth limits alongside a visual indicator of a standard pallet size.]
Im Jahr 2026 wird das Gurtmaß kaum noch manuell mit dem Maßband geprüft:
Experten-Tipp: Achten Sie bei der Auswahl der Kartonage darauf, "Luft" im Paket zu vermeiden. Ein zu großer Karton erhöht nicht nur das Gurtmaß und damit die Kosten, sondern gefährdet auch die Ladungssicherung im Inneren des Pakets.
Das Gurtmaß bleibt auch 2026 die fundamentale Größe für den Paketversand. Eine präzise Berechnung schützt Unternehmen vor unerwarteten Nachforderungen und stellt sicher, dass die Supply Chain reibungslos funktioniert. Wer seine Verpackungsprozesse auf die Gurtmaß-Grenzen der Dienstleister optimiert, spart bares Geld und schont durch effizientere Transportauslastung die Umwelt (Green Logistics).