In einer globalisierten Wirtschaft ist kein Unternehmen eine Insel. Die Logistikkette (oft synonym mit der Supply Chain verwendet) beschreibt die Gesamtheit aller Prozesse, die notwendig sind, um ein Produkt vom Rohstofflieferanten über die Produktion bis hin zum Endkunden zu befördern. Sie ist das Netzwerk, das alle Beteiligten – Lieferanten, Hersteller, Speditionen und Händler – miteinander verknüpft. Eine perfekt funktionierende Logistikkette zeichnet sich dadurch aus, dass der physische Warenfluss, der Informationsfluss und der Finanzmittelfluss nahtlos ineinandergreifen.
Eine Logistikkette lässt sich klassischerweise in mehrere aufeinanderfolgende Phasen unterteilen, die jeweils spezialisierte Anforderungen an die Transportplanung und Lagerhaltung stellen:
Das schwächste Glied bestimmt die Stärke der gesamten Kette. Ein Stau im Hafen oder ein Defekt an einem LKW kann die Produktion am anderen Ende der Welt zum Stillstand bringen.
[Image: A horizontal flowchart showing the stages: Supplier -> Inbound Transport -> Factory -> Warehouse -> Outbound Transport -> End Customer, connected by arrows representing information and material flows]
Die Logistikkette ist weit mehr als die Summe ihrer Teile. Sie ist ein dynamisches System, das durch ständige technologische Innovationen – wie den Einsatz von KI im Transport Management System (TMS) – immer effizienter wird. Unternehmen, die ihre Logistikkette als strategisches Ganzes begreifen und in die digitale Vernetzung investieren, senken nicht nur ihre Durchlaufzeiten, sondern erhöhen massiv ihre Wettbewerbsfähigkeit. Wer die Kette beherrscht, sichert die Versorgung von morgen.