Der Begriff Telematik setzt sich aus den Wörtern „Telekommunikation“ und „Informatik“ zusammen. Er beschreibt die Technologie zur Verknüpfung von Informationsströmen mit dem physischen Transport. In der Logistik ist die Telematik das entscheidende Werkzeug, um den Status, die Position und den Zustand von Fahrzeugen und Waren in Echtzeit zu überwachen. Ein Telematiksystem im LKW sendet kontinuierlich Daten an die Zentrale, wodurch die Transportplanung von einer statischen Kalkulation zu einer dynamischen Steuerung wird.
Ein modernes Telematik-Setup besteht aus Hardware (Bordcomputer, Sensoren, GPS-Empfänger) und einer Software-Plattform zur Datenauswertung.
[Image: A high-tech digital interface overlaying a moving truck, showing real-time icons for GPS location, fuel level, remaining driving hours, and cargo temperature]
Telematik ist heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit, um im Wettbewerb zu bestehen.
Im Zuge von Green Logistics hilft Telematik dabei, den CO2-Fußabdruck pro Tonnenkilometer genau zu berechnen und durch optimierte Routen und Fahrweisen nachhaltig zu reduzieren. Dies ist besonders relevant für die Einstufung in die neuen CO2-Mautklassen.
Telematik ist das Gehirn hinter jeder effizienten Flotte. Sie verwandelt anonyme Fahrzeuge in smarte Datenquellen, die eine lückenlose Kontrolle der Supply Chain ermöglichen. Durch die intelligente Verknüpfung von GPS-Ortung, Fahrzeugdiagnose und Kommunikation steigern Unternehmen nicht nur ihre Profitabilität, sondern auch ihre Zuverlässigkeit gegenüber dem Kunden. In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die Telematik die Grundvoraussetzung für die autonome und vernetzte Logistik der Zukunft.