In der Verpackungstechnik wird strikt zwischen dem Packmittel (dem Hauptbehälter wie Karton oder Kiste) und den Packhilfsmitteln unterschieden. Packhilfsmittel sind ergänzende Materialien, die dazu dienen, die Schutzfunktion der Verpackung zu erhöhen, den Verschluss sicherzustellen oder die Handhabung der Ladeeinheit zu verbessern. Im Supply Chain Management des Jahres 2026 spielen sie eine entscheidende Rolle für die Schadensprävention und die Nachhaltigkeit der gesamten Logistikkette.
Je nach Funktion lassen sich Packhilfsmittel in verschiedene Gruppen unterteilen:
Der gezielte Einsatz von Packhilfsmitteln bietet signifikante Vorteile für die Logistikqualität:
1. Transportschutz und StabilitätDurch Kantenschutz und Umreifung wird die Stabilität von Paletten massiv erhöht. Dies ist besonders wichtig für die Heckbeladung von Lkw, um ein Verrutschen der Ladung während der Fahrt zu verhindern.
2. Optimierung der IntralogistikIn automatisierten Lagern mit Hochregaltechnik sorgen Packhilfsmittel dafür, dass keine losen Teile in die Sensorik der Fördertechnik geraten. Identifizierungssysteme wie Barcodes können auf glatten Oberflächen (durch Lieferscheintaschen geschützt) besser gelesen werden, was die Quote der No-Read-Teile senkt.
3. Effizientes HandlingPackhilfsmittel wie Handgriffverstärkungen oder spezielle Verschlussmechanismen erleichtern dem Personal die Null-Fehler-Kommissionierung und das schnelle Verpacken.
[Image showing a pallet being secured with stretch wrap and edge protectors for transport stability]
Im Jahr 2026 hat sich der Markt für Packhilfsmittel unter dem Aspekt der Green Logistics stark verändert:
Experten-Tipp: Achten Sie auf die Sortenreinheit. Wenn Packmittel (Karton) und Packhilfsmittel (Klebeband) aus dem gleichen Material (Papier) bestehen, erleichtert dies das Recycling beim Empfänger erheblich und senkt Ihre Entsorgungsgebühren im Rahmen der Verpackungsverordnung.
Packhilfsmittel sind weit mehr als bloßes Zubehör. Sie sichern den physischen Erhalt der Ware über die gesamte Logistikkette hinweg. Durch die Wahl der richtigen Hilfsmittel lassen sich Transportschäden minimieren, Prozessgeschwindigkeiten erhöhen und die ökologische Bilanz des Versands im Jahr 2026 maßgeblich verbessern.