Das REX-System (Registered Exporter System) ist ein System zur Zertifizierung des Ursprungs von Waren, das von der Europäischen Union für den präferenziellen Handel mit bestimmten Ländern eingeführt wurde. Es basiert auf dem Prinzip der Selbstzertifizierung durch Wirtschaftsbeteiligte. Anstatt für jede Sendung ein behördliches Ursprungszeugnis (wie die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1) zu beantragen, stellt der registrierte Ausführer eine Erklärung zum Ursprung direkt auf einem Handelspapier aus.
Im Jahr 2026 ist das REX-System das zentrale Instrument in fast allen modernen Freihandelsabkommen der EU (z. B. mit Kanada, Großbritannien, Japan oder Vietnam) sowie im Allgemeinen Präferenzsystem (APS).
Um am REX-System teilnehmen zu können, müssen Unternehmen einmalig bei den zuständigen Zollbehörden registriert werden:
Das REX-System bringt erhebliche Vorteile für die globale Logistikkette:
Im Jahr 2026 ist das REX-System vollständig in die digitale Architektur der Supply Chain integriert:
Experten-Tipp: Achten Sie darauf, Ihre REX-Daten aktuell zu halten. Adressänderungen oder Änderungen in der Rechtsform des Unternehmens müssen dem Zoll gemeldet werden, da eine ungültige REX-Nummer in der EU-Datenbank zur Ablehnung der Präferenz beim Importeur und somit zu hohen Zollnachzahlungen führen kann.
Das REX-System ist im Jahr 2026 unverzichtbar für Unternehmen, die am globalen Handel teilnehmen. Es verlagert die Verantwortung und die Geschwindigkeit der Präferenzdokumentation direkt in das Unternehmen. Durch die Integration in moderne Middleware-Systeme wird der Ursprungsnachweis von einer bürokratischen Hürde zu einem automatisierten Standardprozess, der die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Logistikkette stärkt.
Das REX-System (Registered Exporter System) ist ein System zur Zertifizierung des Warenursprungs, das auf Selbstzertifizierung basiert. Registrierte Unternehmen stellen Ursprungserklärungen eigenständig auf ihren Handelspapieren aus.
Unternehmen, die Waren mit einem Wert von über 6.000 Euro im Rahmen von EU-Freihandelsabkommen (z. B. mit UK, Kanada, Japan) präferenzbegünstigt exportieren möchten, benötigen zwingend eine Registrierung als Registered Exporter.
Es eliminiert die Wartezeiten bei Zollstellen für die physische Bestätigung von EUR.1-Dokumenten, senkt die Verwaltungskosten und ermöglicht eine 24/7-Abwicklung von Exporten.